Rollenspiel
Die Hitze dauerte an. Einen Tag, einen weiteren und auch die folgenden. Die Ebenen wurden trocken und braun, die Flüsse und auch der See am Rudelplatz schrumpften spürbar. Die brütende Hitze des Tages treibt die Bewohner des Tals in die schattigen Wälder zurück und nur nachts kehrt das Leben ins Tal zurück. Die Sorgen der Stillen Jäger häufen sich: der Verlust ihres Alphas und seines Sohnes bedrückt die Gemüter, ebenso wie die sich mehrenden, seltsamen Ereignisse und das Ausbleiben größerer Jagderfolge.
Um der düsteren Stimmung am Rudelplatz zu entgehen, entschlossen sich Ilyn, Iyani, Alýren und Aillis an diesem Abend, einen Streifzug am Wasserlauf entlang zu unternehmen. Ihnen schloss sich auch Ryoran an und inzwischen haben sie die ersten Ausläufer des Berges erreicht, wo die Stromschnellen die Luft angenehm kühlen.
Zur gleichen Zeit öffnet sich ein weiterer Dhaera über dem Meer im Süden und entlässt eine ganze Gruppe fremder Wölfe in die aufgewühlten Fluten. Die Strömung des Flussdeltas packt die Mitglieder der Gemeinschaft und treibt sie auseinander. Einige finden sich und kämpfen nun gegen die Kraft des Wassers, um das rettende Ufer zu erreichen.
Informationen

Rüden Fähen Gesamt
11 10 21

Gründung: 06.12.2005
Neueröffnung: 27.05.2014
Hier werden nach sechs Tagen die User aufgelistet, die mit dem Posten an der Reihe sind. Auch dürfen sie gerne von ihren Gruppen übersprungen werden!


Cherubim seit: 65 Tagen
Anéya seit: 10 Tagen
Ilyn seit: 8 Tagen    (abgemeldet)


Hilfe ich habe mich verlaufen, wo gehts denn hier zur RPG Besprechung? Kein Problem! Da gehts lang.

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Profil von Alýren Nuril Avatar/Infotext
Registriert am: 03.09.2015
Rang: Moderator
Beiträge: 94 (0.10 pro Tag)

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YIM Screenname: keine Angabe
MSN Screenname: keine Angabe
eMail: keine Angabe
Homepage: keine Angabe

Geschlecht: keine Angabe
Geburtstag: keine Angabe

Alter: 3 Jahreswechsel
Rang: Unerwünschter
Größe: 91cm
Charakterbogen: ...zwischen hoffen und verzagen.
bin mein eigener Herzenstrost
...WAS WÄRE WENN?
WENN DU MICH HÄTTEST L I E B E N GELEHRT?
WÄREN W I R DANN NOCH EINMAL HIER?

Denn (n)irgendwo bin ich ich.




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Charakterbogen:
NAME Alýren Nuril
BEDEUTUNG Ehemals "vogelfreier Fuchs", heute bedeutungslos
UNTERART Syrandir/Madjaren-Mix
GESCHLECHT Rüde
ALTER 3 Jahreswechsel
FELLFARBE schwarz, grau gestromt
AUGENFARBE waldgrün
MAßE 91 cm & 62 kg
AUSSEHEN
Ein Läufer gekleidet im dunklen Gewand der Raben.
Alýrens Gesicht wird beherrscht durch seinen skeptischen, waldgrünen Blick, der je nach Lichteinfall in allen möglichen Schattierungen der Frühlingsfarbe strahlt. Sein Köpfchen ist wuchtig, die Schnauze von vielen kleinen, kaum sichtbaren Narben geschmückt und die Lauscher ein wenig zu groß. In diesem Zusammenspiel verläuft sich sein Kopf in eine breite Brust, dessen Kragen von dichtem Fell überzogen ist und dadurch kräftiger wirkt, als es seine Läuferstatur eigentlich sein könnte. Nur die großen Tatzen zeugen davon, dass er – sollte er endlich einmal irgendwo ankommen – an Breite zulegen könnte. Alýren ist hoch gewachsen, sehnig strukturiert. Sein Körper lässt darauf schließen, dass er längere Zeit weite Strecken hinter sich gebracht haben muss. Das Fell ist dunkel, schwarz, auch wenn es bereits an den Tatzen und den Lefzen grau durchtränkt ist. Der Pelz wird nur im Sommer an der rechten Schulter von einer sichtlichen Narbe unterbrochen, die Rückschlüsse darauf ziehen lässt, warum der junge Rüde nicht vernünftig läuft.
CHARAKTER
Ein Idyll wie das Herbstlaub: fromm, herzlich, voller Lebensfreude und großen Erwartungen. Alýren war ein Engel, der die Grausamkeit der Welt nicht verstand und ihr blind ausgeliefert war... So könnte Wolf beginnen.

Warm wie die letzten Sommerstrahlen: voller Güte, Mitgefühl und dem Drang nach Gerechtigkeit. Alýren war ein Märtyrer, dessen Lebenssinn von seinen Lieblingen geprägt war... So könnte Wolf fortsetzen.

Verblendet von den letzten Resten der düstersten Zeit des Jahres: verbittert und enttäuscht vom Wandel der Zeit. Alýren war gebeugt, doch hoffnungsfroh wie ein junges Reh das sich der Gefahr bewusst, aber niemals zur Flucht bereit war... So könnte Wolf enden.

Viele Leben sind es, die den dunklen Prinzen geprägt und zu dem gemacht haben, der er heute ist, oder zu sein scheint. Alýren war schon immer ein herzlicher Wolf, besonnen und bedächtig. Er war immer der gewesen, der lieber in die Flammen sprang, anstatt die brennenden Rufe der Liebsten aus der Entfernung wahr zunehmen. Er war das Licht in der Dunkelheit, wodurch seine Hoffnung und sein unbändiger Optimismus nie im Krieg der Welt erlöschen konnte. Zumindest so lange, bis sein Leben sich langsam aber sicher in kleine Stücke aufteilte, die er nicht alleine wieder zusammen fügen konnte.
Es war nicht Alýren selbst, der sich dazu entschied sich zu distanzieren und der Beziehung zu Anderen auszuweichen. Er war auch nicht selbst dafür verantwortlich, dass er nirgendwo Pfote fassen konnte, wo es hätte sein können. Es war schlicht und einfach das Leben, das ihn abstumpfte und ihn fürchten ließ. Angst vor Nähe, Angst vor Verlust... und die Angst davor wieder alleine zurück zu bleiben. Die größte aller Ängste war jedoch das Bangen darum, dass er sich jemals fürchten könnte. Alýren war nie jemand gewesen der sich selbst aufgab und in die Einsamkeit verkroch. Doch wie sollte er überleben, wenn seine grundlegenden Charakterzüge so gegensätzlich waren, dass sie sich nicht vereinen ließen? Ja, er spaltete sich. Der Dunkle zog es vor, sich abgeklärt zu zeigen, der zu sein, der gesehen werden wollte. Ein selbstbewusster, starker Charakter, den nichts erschüttern konnte: ein Fels in der Brandung. Ein Wolf, der von allen Umwelteinflüssen gebrandmarkt war, doch immer noch fest im Leben stand. Besonnen, ein guter Zuhörer... ein Begleiter der da ist, nur „da ist“, aber niemals mitten drin. Ein Begleiter muss sich schließlich nicht öffnen, oder sein Innerstes nach Außen kehren. Ein Begleiter muss nur Äußerlich gefasst sein und unterstützen. In dieser Rolle muss der Dunkle nicht beichten, dass ihn Stimmen verfolgen, in seiner Nase Gerüche festsitzen und in seinem Herzen tiefe Wunden verankert sind. Er muss noch nicht einmal zugeben, dass er nur deshalb der Begleiter ist, weil ihn ansonsten die Ruhe langsam zerfetzen würde. Es ist einfacher seine Sorgen und Schmerzen zu verdrängen, als sich mit ihnen auseinander zu setzen.

Alýren muss nur Alýren sein, der dunkle Rüde. Der, der seine Lauscher dem Redner öffnet. Der, der dem Hilflosen Unterstützung anbietet. Ein Rüde der die Gesellschaft liebt, der das Zusammensein genießt – ohne dass jemand weiß, dass er auf eben jene Gesellschaft angewiesen ist um nicht in der Ruhe unterzugehen. Alýren war sein ganzes Leben lang gebeugt, verworren und verstrickt – doch er war nie gebrochen. Ein Lebenskünstler dessen Drahtseil allein von dem eisernem Wunsch gerade gehalten wird, dass er noch nicht das Ende seines Lebens erreicht hat.
DENN (N)IRGENDWO BIN ICH.
Stärken Schwächen Vorlieben Abneigungen
abgeklärt, beherrscht
die Ruhe in Wolfsform
selbstkritisch
ab und an weltfremd
abhängig von Gesellschaft
Bindungsängste
Gesellschaft
Sonnenschein
Welpen, Miniatur-Wölfe
Wasser
Einsamkeit, Ruhe
zu dominante Wölfe
Gewitter, Sturm
FAMILIE
Mutter Sonshitsu
Vater Rayzen Cadeyrn
Wurfbrüder Damian, Devin
Zwergengeschwister Fehu Athar, Aillis Ayoril, Cerui Imey, Loki
Onkel Klimt
SPECIALS

Signatur von Alýren Nuril:

BIN MEIN EIGENER HERZENSTROST
Beuge mich, verkannte mich,
biege mich nach deinem Willen.

Lass mich der sein,
der ich niemals habe sein wollen.

Versenke mich, strecke mich,
verbrenne mich nach deinem Willen.

Lass mich der sein,
den niemand jemals mehr erkennt.

Denn (n)irgendwo bin ich.
GEBRANNT UNTER DEINEN TATEN, ERTRUNKEN ZWISCHEN DEINEN WORTEN.




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