Rollenspiel
Die Hitze dauerte an. Einen Tag, einen weiteren und auch die folgenden. Die Ebenen wurden trocken und braun, die Flüsse und auch der See am Rudelplatz schrumpften spürbar. Die brütende Hitze des Tages treibt die Bewohner des Tals in die schattigen Wälder zurück und nur nachts kehrt das Leben ins Tal zurück. Die Sorgen der Stillen Jäger häufen sich: der Verlust ihres Alphas und seines Sohnes bedrückt die Gemüter, ebenso wie die sich mehrenden, seltsamen Ereignisse und das Ausbleiben größerer Jagderfolge.
Um der düsteren Stimmung am Rudelplatz zu entgehen, entschlossen sich Ilyn, Iyani, Alýren und Aillis an diesem Abend, einen Streifzug am Wasserlauf entlang zu unternehmen. Ihnen schloss sich auch Ryoran an und inzwischen haben sie die ersten Ausläufer des Berges erreicht, wo die Stromschnellen die Luft angenehm kühlen.
Zur gleichen Zeit öffnet sich ein weiterer Dhaera über dem Meer im Süden und entlässt eine ganze Gruppe fremder Wölfe in die aufgewühlten Fluten. Die Strömung des Flussdeltas packt die Mitglieder der Gemeinschaft und treibt sie auseinander. Einige finden sich und kämpfen nun gegen die Kraft des Wassers, um das rettende Ufer zu erreichen.
Informationen

Rüden Fähen Gesamt
11 10 21

Gründung: 06.12.2005
Neueröffnung: 27.05.2014
Hier werden nach sechs Tagen die User aufgelistet, die mit dem Posten an der Reihe sind. Auch dürfen sie gerne von ihren Gruppen übersprungen werden!


Sonshitsu seit: 115 Tagen
Ryee seit: 24 Tagen    (abgemeldet)
Raziel seit: 11 Tagen
Chmun seit: 6 Tagen    (abgemeldet)


Hilfe ich habe mich verlaufen, wo gehts denn hier zur RPG Besprechung? Kein Problem! Da gehts lang.

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Silent Hunters » Rollenspiel » Rollenspiel » [IV] Ebbe und Flut » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Syrandir





In Syrandir seit: 28.11.2014
Bereits 33 Spuren wurden gefunden.

[IV] Ebbe und Flut QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP



Vier Wochen sind inzwischen ins Land gezogen und Syrandir präsentiert sich an diesem Julitag von seiner schönsten Seite. Die Sonne steht warm am Himmel, kaum eine Wolke bedeckt das helle Blau, das sich wie eine weiche Decke über alles legt. Die Luft ist erfüllt vom Summen und Zwitschern des Lebens.
Doch die abschreckenden Ereignisse in Novem liegen wie ein Schatten über den Gemütern der Wölfe. Scara gehörte zwar noch nicht lange zum Rudel der Stillen Jäger, doch die Art ihres Todes setzte sich vor allem in den Köpfen derer fest, die dabei gewesen waren. Für sie alle jedoch sollten die Geschehnisse eine Warnung sein und zum Schutze eines jeden von ihnen gilt seit dem, einen Dhaera niemals allein zu betreten – wenn es denn überhaupt sein muss. Zu unvertraut ist ihnen dieses Phänomen immernoch. Nach dem fortwährenden Auf und Ab, guten und schlechten Erfahrungen, reagieren die Wölfe mitlerweile mit deutlich mehr Misstrauen, als noch zu Beginn.
Um jedoch die Welpen dieser erdrückenden Stimmung zu entziehen, beschlossen die beiden Alphawölfe an diesem Morgen, sie zu einem kleinen Ausflug mitzunehmen. Das Ziel: Der Strand. Wer wollte, konnte die kleine Familie begleiten. Der Rest des Rudels zog es vor, den sonnigen Tag am Rudelplatz zu genießen oder hatte sich im gesamten Revier vertreut.
Cathia und Iyani, die beiden Geretteten aus Novem, die ihre Flucht aus der heißen Wüste inzwischen verwunden hatten, beschlossen vorerst, unter den wachsamen Augen des Alphapaares in Syrandir zu bleiben.

Es ist früher Vormittag, am 14. Juli 432, etwa zwei Stunden nach Sonnenaufgang. Das Wetter ist sonnig und warm, kaum ein Wölkchen am Himmel. Die Gruppe um die Welpen ist inzwischen seit gut einer Stunde unterwegs. Sie kamen bisher nur langsam voran, doch das Ziel ist nicht mehr weit. Die Luft riecht bereits nach Salzwasser und über die Geräusche des Tages hinweg hört man leises Wellenrauschen.
Aillis, Fehu, Loki und Cerui sind inzwischen 11 Wochen alt, Iyani nun vier Monate.



(Wie angekündigt, darf im alten Plot selbstverständlich noch geschrieben, oder die Szenen als CP/NP fortgesetzt werden ^^)

____________________________________________

Spielleitung
In dieser Welt bestimme ich die Regeln.

16.11.2015 13:06 OFFLINE | MAIL | SEARCH |
Klimt

war doesn't determine who is right
only who is left



Alter

6 Jahre
Größe

91cm
Charakterbogen

retired soldier


In Syrandir seit: 29.05.2014
Bereits 34 Spuren wurden gefunden.

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Es war noch nicht lange her, das sich die Sonne über den Horizont geschoben und die Welt in ihr warmes, helles Licht gehüllt hatte. Schon jetzt surrten und zwitscherten die fliegenden Bewohner des Waldes über sie hinweg und erfüllten den Wald mit den Geräuschen geschäftigen Treibens. Hier und da raschelte es leise und ließ erahnen, dass sich dort ein Hase oder ein Eichhörnchen vor den Jägern versteckte, die ihren Weg zwischen den mächtigen Stämmen der Bäume hindurch suchten.

Vier Wochen war es nun her, seit dem die kleine Gruppe aus dem Riss zurück gekehrt war. Vier Wochen, seit dem Scara nicht mehr unter ihnen weilte und stattdessen der jungen Mutter Cathia und ihrem Welpen Platz gemacht hatte. Natürlich waren sie kein Ersatz für die schwarze Fähe gewesen und selbst wenn Klimt keine Bindung zu der Verstorbenen hatte, so war ihr Verlust doch Schmerzlich gewesen. Einen Teil des Rudels zu verlieren war nie einfach gewesen. Schon gar nicht wenn man bedachte, unter welchen Umständen es geschehen war... Also war es nur zu verständlich, das eine drückende Stimmung auf der Gruppe lag und Misstrauen den Rissen gegenüber weiter wuchs.

Nun jedoch hatte sich ein Teil des Rudels unter der Führung des Alphapaares und der Welpen auf den Weg gemacht, den Strand aufzusuchen und den trostlosen Gedanken auf dem Rudelplatz zu entkommen. Und auch wenn der bunte Rüde nicht unbedingt begeistert von derart spritzendem Wasser und Erhöhungen war, begleitete er seine Familie an jenen Ort, um ein wenig von Nutzen zu sein, indem er die Rolle als Onkel voll und ganz mit Begeisterung ausfüllte.

Im Augenblick schritt er eher am Ende der kleinen Unternehmung her, um mit wachem Blick die Knirpse im Auge zu behalten. Schließlich war es keine gute Idee, wenn die Zwerge auf dem Weg verloren gehen würden und sie in der drohenden Hitze des Tages in einen Suchtrupp umschlagen mussten. Noch spendeten die Bäume um sie her einen kühlen Schatten, aber Klimt war sich ziemlich sicher, dass die Luft unter den braunen Riesen noch schwül und unangenehm werden sollte.


[Auf dem Weg zum Strand | eher am hinteren Ende der Gruppe | Anspielbar]

____________________________________________

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Klimt am 22.11.2015 15:43.

16.11.2015 22:05 OFFLINE | SEARCH |
Alýren Nuril

bin mein eigener Herzenstrost
...WAS WÄRE WENN?
WENN DU MICH HÄTTEST L I E B E N GELEHRT?
WÄREN W I R DANN NOCH EINMAL HIER?

Denn (n)irgendwo bin ich ich.



Alter

3 Jahreswechsel
Rang

Unerwünschter
Größe

91cm


In Syrandir seit: 03.09.2015
Bereits 88 Spuren wurden gefunden.

QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP

Ein Gähnen verlor sich aus dem geöffneten, leise hechelnden Fang. Kehlig und ziemlich... unausgeschlafen. Auch wenn Alýren sich eingestehen musste, dass die letzten beiden Nächte für ihn die ruhigsten seit Langem gewesen waren, so war er dennoch häufig wach geworden und hatte nach möglichen Verfolgern Ausschau gehalten, die ihn und Neith beobachteten. Wachsam warf er einen Blick zu seiner farbenfrohen Weggefährtin, die eigenen Farbenspiele prüfend verengt. In gewisser Weise tat es ihm leid, sie aus ihrem ruhigem Schlaf gerissen zu haben, als heute morgen die Sonne aufgegangen war. Aber... Ach, der Dunkle war einfach viel zu nervös gewesen, als dass er länger an diesem Fleck hätte liegen können. Zuerst sah es so aus, als wolle er sich bei ihr dafür entschuldigen, doch die Worte blieben ihm in der Kehle stecken, so dass er nur schluckte und wieder nach vorne sah. Er konnte sich sein Verhalten ja selbst nicht erklären. Seit er vor zwei Tagen zurück nach Syrandir gekehrt war – einfach so, als wäre er niemals wirklich in Midgaard bei Neeru und all den verfeindeten Clans gewesen! - und die Neith ihm doch tatsächlich berichtet hatte, dass er nur wenige Tage von ihr fort gewesen war, wurde er nicht ganz schlüssig aus seinen Erfahrungen. War er wirklich an einem anderen Ort gewesen? Wenn ja, wie hatte er denn so plötzlich wieder zurück finden können? Das Land von jetzt auf gleich wechseln...? Immer noch irritiert – als wäre er dies nicht schon die letzten Tage zur genüge gewesen – kräuselte sich der angegraute Nasenrücken. Er hatte nicht geträumt, das bewies sein angeschlagener rechter Vorderlauf, den er noch immer nicht so stark belasten konnte.

„Wirst du langsam wach?“, fragte er leise und warf ein weiteres Mal den Blick zur Seite zu der Bunten.

Der Dunkle musste sich irgendwie ablenken, um nicht wieder in seinen verwirrenden Gedanken zu versinken, wie es die letzten Tage der Fall gewesen war. Dass Neith noch immer an seiner Seite durch die Länder zog, erleichterte die vielen Versuche im Hier und Jetzt zu bleiben sichtlich. Leider konnte sie ihm auch keine Antworten darauf liefern, als er ihr von seinem 'neuen Bekannten' und dessen komplett anderer Welt berichtet, oder ihr mitteilte, dass er mehr als zwei Wochen dort verbracht hatte! Dabei waren hier doch nur geschlagene zwei Sonnenaufgänge vorüber gegangen. Das... passte einfach nicht zusammen. Nunja, abermals ein folgte ein Rümpfen der Schnauze. Zumindest waren mit seinen Erfahrungen von verfeindeten Clans und viel zu angriffslustigen Wölfen seine unruhigen Nächte zu erklären!
Im Lauf begann Alýren damit erst sein Köpfchen und später den restlichen Pelz zu schütteln, so als sei er gerade erst aufgewacht und nicht schon mehrere Stunden die Reviergrenzen seiner Heimat abgelaufen. Seiner Heimat... zumindest war er sich in diesem Punkt sicher: hier war Syrandir, er war in Syrandir. Und wenn sein Geruchssinn nicht allzu großen Schaden beim Absturz an der Steilwand erlitten hatte, dann war seine Heimat sogar bewohnt. Skeptisch knirschte er mit dem Unterkiefer, während die Sonne langsam weiter wanderte, seit sie beide den Wald bei Sonnenaufgang hinter sich gelassen hatten. Dass unter den vielen Witterungen von Artgenossen auch bekannte Düfte bei waren, die so in ihrer Art nicht mehr existieren dürften, verriet Alýren allerdings noch nicht einmal seiner Weggefährtin. Das wäre zu... absurd gewesen. Er roch seine Familie ständig und immer mal wieder, als dass er es nun hätte so ernst nehmen können, dass er es jemanden mitteilte. Sie würden es schließlich beide bald erfahren, wer das Tal bewohnte.

„Wir sollten uns auch bald ankündigen.“, fiel ihm ein, den Gedanken direkt laut teilend.


(Südwestliche Reviergrenze, Höhe Waldsee | Neith)

____________________________________________


BIN MEIN EIGENER HERZENSTROST
Beuge mich, verkannte mich,
biege mich nach deinem Willen.

Lass mich der sein,
der ich niemals habe sein wollen.

Versenke mich, strecke mich,
verbrenne mich nach deinem Willen.

Lass mich der sein,
den niemand jemals mehr erkennt.

Denn (n)irgendwo bin ich.
GEBRANNT UNTER DEINEN TATEN, ERTRUNKEN ZWISCHEN DEINEN WORTEN.



17.11.2015 22:41 OFFLINE | Email an Alýren Nuril senden SEARCH |
Neith



Alter

2 Jahre
Rang

Neuling
Größe

67 cm
Weitere

-
Charakterbogen

Schau mich an


In Syrandir seit: 16.11.2015
Bereits 24 Spuren wurden gefunden.

QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP


Sie hatte doch so schön geschlafen und noch viel besser geträumt. Von ihrer Familie, die nah bei ihr war, die sie wärmte, während sie sich hier im Nirgendwo zusammen gerollt hatte. Aber Aly war so nervös, so hibbelig, als wäre er gerade eben von einem Insekten gestochen worden. Nicht nur, dass er von einer seltsamen Welt erzählt hatte, einem fremden Ort und einem anderen Wolf, viel seltsamer war doch die Zeitspanne von der er berichtet hatte und Neith, sie sagte so unverblümt: Wieso? Du warst doch nur zwei Tage weg. Nicht das sie diese zwei Tage ohne ihn schon schlimm genug gefunden hatte, ja tatsächlich hatte sie sich um ihren Begleiter gesorgt und nicht nur einmal hatte sich die Frage in ihrem Kopf geformt, ob er denn wohl wieder zurück kommen würde. Sie hatte an ihm gezweifelt und nun, wo sie ihn so verletzt wieder aufgegabelt hatte, taten ihr jene Zweifel gar leid. Dennoch musste sie feststellen, dass er nach seinem Verschwinden anders war. Hatte er Furcht oder war es erwartungsvolle Neugier die in Seiner brannte? Mit kleinen zusammen gekniffenen Sehschlitzen, schielte sie zu ihm auf, sah seine Blicke auf sich huschen und wieder davon. Wenn er wirklich in einer anderen Welt war, würde dies seine Verletzung erklären, aber würde zeitgleich seine Verletzung nicht die Wahnvorstellung einer anderen Dimension rechtfertigen? Vielleicht hatte er sich einfach mächtig den Kopf angeschlagen und war deswegen so maßlos verwirrt. Natürlich wäre es das letzte, was Neith sagen würde! Sie hingegen rang sich ein seichtes Lächeln ab, streckte ihren müden Glieder und schaute ihn unschuldig an.

"So wach, wie ein wollüstiger Vogel am Frühlingsmorgen..."

Ein leichtes Grienen konnte sie sich hierbei wirklich nicht verkneifen, aber was verdammt erwartete er? War nicht er es, der sich die halbe Nacht von einer Seite zur nächsten rollte, hier und dort zuckte und sie dabei dann immer wieder schnaufend weckte, natürlich nicht beabsichtig, aber dies ließ ihren Schlaf deswegen nicht besser werden. Dieser war ohne hin nicht von Glanz gerühmt und sie war dankbar, um jede Stunde, in der sie ihre Augen schließen konnte, ohne mit endlos vielen Gedanken wach zu liegen, aber auch das sagte sie ihm nicht. Stattdessen schritt sie auf diesen unergründlich ungeduldig oder nervösen Wolf zu, streckte den Kopf aus und drückte diesen an seinen. Die beiden teilten nun bereits einige Zeit ihre Wege und Neith war dafür dankbar, unendlich sogar. Sie hätte nicht gewusst, was sie ohne ihn tun sollte und verharrte Angesichts dessen Gedanken noch einen Moment. Ihre hellbraunen Augen musterten ihn. Sein dunkles Fell, seine Smaragdaugen, ehe er beinahe davon stürmte und sich schüttelte. Wahrscheinlich versuchte er nur all seine Fragen im Kopf und seine Nervosität zu verjagen, aber die Helle glaubte kaum an den Erfolg. Immerhin schossen im nächsten Moment schon wieder willkürliche Worte aus seinem Fang. Im Gegensatz zu ihm, wirkte die Fähe wie die Ruhe selbst und so folgte sie auch in einem sittsamen Schritt.

"Wahrscheinlich hast du da Recht..."

Ihre Worte waren noch nicht endgültig ausgesprochen, da entsann sie bereits ein Stoßgebet zu der Mutter, dass doch bitte dieses Tal, jene Wölfe die hier hausten, ihnen wohl gesonnen waren. Ihr ging die Kraft aus und auch Aly könnte mit seiner Verletzung eine Pause gebrauchen.


[Südwestliche Reviergrenze, Höhe Waldsee | Alyren]

17.11.2015 23:38 OFFLINE | SEARCH |
Neeru Sérinek



Alter

2 Jahre
Rang

Ungelernt
Größe

90 cm


In Syrandir seit: 27.05.2014
Bereits 79 Spuren wurden gefunden.

QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP

Neeru hielt sich dicht bei den Welpen, hatte seine Aufmerksamkeit aber auch halb auf das Alphapaar gerichtet. Immerhin wusste man nie, wann einer von ihnen seine Launen hatte und jemanden brauchte - ihn zum Beispiel - um seine Dominanz zu demonstrieren. Nicht, dass er dem wirklich entkommen könnte, aber er konnte seelisch einfach besser damit umgehen, wenn er vorgewarnt war und sah, was auf ihn zukam, anstatt davon überrascht zu werden. Er hätte dem Ganzen natürlich auch gänzlich entgehen können, hätte er die Welpen und ihre Eltern einfach nicht begleitet und den Tag in Ruhe woanders verbracht, aber das brachte er dann doch nicht über sich. Er selbst kannte den Strand zwar schon, aber er freute sich schon darauf die Reaktionen der Welpen zu sehen, und das wollte er sich dann doch nicht entgehen lassen. Es würde zwar wieder unzählige Fragen geben, und vermutlich würden nicht wenige davon auch an ihn gerichtet werden, aber diesen Preis zahlte er gern.
Neerus Ohren flippten und auch seine Nase zuckte ein wenig, als endlich entferntes Meeresrauschen, Möwenschreie und der Geruch von Salz und Seetang zu ihnen herüber wehte. Sie waren wohl bald da. Kurz warf er einen Blick zurück zu Klimt, der das Schlusslicht ihrer Gruppe bildete. Den kräftigen Rüden so hinter sich zu haben machte ihn etwas nervös, und Neerus Ohren drehten sich immer wieder zurück.


[Richtung Strand | Klimt, Rayzen, Sonshitsu, Aillis, Fehu, Loki, Cerui, ?]

18.11.2015 10:04 OFFLINE | MAIL | SEARCH |
Cerui Imey

+ evergreen +
That life shall be bound



Alter

4 MONATE
Rang

WELPE
Größe

SPRIEßT IN DIE HÖH
Charakterbogen

the smell after rain


In Syrandir seit: 27.05.2014
Bereits 44 Spuren wurden gefunden.

QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP

Aufgeregt hüpfte der Welpe voran, mal hier und mal da, zwischen den Wölfen hindurch, meistens vorne, aber er ließ sich auch manchmal nach hinten fallen. Sie waren zwar schon etwas länger unterwegs und er spürte es auch schon in den Pfoten - aber das hieß nicht, dass er schon schlapp machte! Nein, er zersprang immer noch förmlich von Energie. Seine Aufregung war groß, denn der Strand hörte sich wie ein hervorragendes Abenteuer an. Er hatte überhaupt keine Ahnung, was man an so einem Strand machen konnte, aber gerade das machte es ja so spannend! Das einzige was er aus den Erwachsenen herausgequetscht hatte war, dass am Stand ganz viel Wasser war. Er freute sich insgeheim schon darauf, seine Geschwister so richtig nass zu spritzen. Er war so froh, dass sie endlich mal etwas richtig spaßiges machten - vielleicht brachte das auch die Erwachsenen in eine bessere Stimmung.

Jetzt wo er sich daran erinnerte, wie Scara damals nicht zurückgekehrt war, wurde es ihm doch selbst ein wenig flau. Er hatte die seltsame schreiende Fähe gemocht und gehofft, sie würden vielleicht mal Freunde werden. Seine Bewegung wurde etwas langsamer, aber er verweilte nicht mehr lange bei dem Gedanken an die Fähe. Die Sonne schien, sie waren auf Abenteuer mit der ganzen Familie plus ein paar Freunden, die Luft war warm und... Neugierig schnupperte er in die Luft hinein.

"Es duftet ja!", rief er freudig aus.

Mit zwei Sprüngen war er plötzlich neben seiner Schwester, rempelte sie dabei ein wenig in seinem Übereifer an.

"Riechst du das auch?", fragte er begeistert.


{ Richtung Strand | erst überall und am Ende bei Aillis }

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bright like a dying star
wild eyes forever, built to punish and persuade
I WANNA GO TO BED WITH ARMS AROUND ME BUT WAKE UP ON MY OWN RETEND THAT I'M STILL SLEEPING TIL' YOU GO HOME. OH I CAN'T LOOK AT YOU THIS MORNING I WANNA GO TO BED WIT
I SHOULD PROBABLY HAVE A SIGN THAT SAYS 'LEAVE RIGHT NOW OR QUICKER' YOU'VE OVERSTAYED YOUR TIME AND IT'S DIFFERENT NOW IT'S MORNING AND I CAN'T FACE YOUR SMILE I SHOULD PROBABLY HAVE A SIGN THAT SAYS 'LEAVE RIGHT NOW OR QUICKER' YOU'VE OVERSTAYED YOUR TIME AND IT'S DIFFERENT NOW IT'S MORNING AND I CAN'T FACE YOUR SMILE

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Cerui Imey am 18.11.2015 17:57.

18.11.2015 17:56 OFFLINE | Email an Cerui Imey senden SEARCH |
Sonshitsu

Angels, they fall first

B u t I' m S t i l l H e r e



Alter

6 Jahre
Rang

Königin
Größe

90 cm
Charakterbogen

The Rest is Silence


In Syrandir seit: 12.05.2014
Bereits 68 Spuren wurden gefunden.

QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP

Sonshitsu lief voraus, gab den Weg vor. Sie wusste Klimt an Ende der Gruppe, und sie wusste, das sie sich auf ihren Bruder verlassen konnte. Die Welpen wurden größer, lernten, sich selbst zu verteidigen. Aber gleichzeitig wurden sie neugieriger – und dabei auch unbedachter. Der Vorfall in Novem lag nun vier Wochen zurück, vier Wochen, die ruhig an ihnen vorbei gezogen waren. Aber die dunkle Fähe traute dieser Ruhe nicht, hatte nicht einen Moment daran geglaubt, dass das ihr letztes Erlebnis mit diesen Rissen gewesen war. Aber sie ließ sich von diesen Zweifeln nicht einnehmen, ging dagegen an und tat das, was für ihre Welpen das Beste war. Sie machte weiter, daran änderte auch Scaras Verlust Nichts. Die Schwarze war ihr nicht egal gewesen, aber sie hatte ihr auch Nichts bedeutet. Wer um sie trauern wollte, durfte das. Sie selbst hatte es so hingenommen. Es gab für sie deutlich Wichtigeres. Und diesem widmete sie sich wieder.
Die Ohren der dunklen Fähe zuckten kurz durch die Luft, in der inzwischen deutlich der salzige Geruch des Meeres lag.

Hörst du das, Fehu?“

Bewusst deutete sie nicht daraufhin, was sie meinte, um ihn anzuleiten, gut auf seine Ohren zu achten. Ihr dunkler Sohn würde vermutlich von allein darauf kommen. Sie richtete den Blick zur Seite, betrachte den jungen Wolf, der genau wie seine Geschwister mehr und mehr der Größe eines Welpen entwuchs. Es dauerte nicht mehr lang, bis manch einer von ihnen vielleicht sogar größer wurde als sie selbst. Und sie sah sie aufwachsen, konnten ihnen dabei förmlich zusehen... nicht wie bei ihrem ersten Wurf. Mit diesem Gedanken fuhr die große Fähe sich mit der Zunge über eine Lefze, ließ den schwarzen an ihrer Seite dabei nicht aus den Augen. Ihm galt daraufhin ein sanftes Lächeln, ehe sich ihr Kopf leicht zurück neigte, über die kleine Gruppe schweifen ließ, die ihr folgte. Cerui war voller Energie, schien erst bei seiner Schwester ein wenig zur Ruhe zu kommen. Klimt hielt sich weiter hinten und Neeru lief auch irgendwo zwischen ihnen. Es würde schon irgendwie gut gehen – also richtete sie den gelben Blick wieder nach vorn, wo die ersten, größeren Steine sichtbar wurden.


[Gruppe Richtung Meer – Direkt bei Fehu]

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Hey Brother, there’s an endless Road to re-discover
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18.11.2015 18:24 OFFLINE | MAIL | HOMEPAGE SEARCH |
Alýren Nuril

bin mein eigener Herzenstrost
...WAS WÄRE WENN?
WENN DU MICH HÄTTEST L I E B E N GELEHRT?
WÄREN W I R DANN NOCH EINMAL HIER?

Denn (n)irgendwo bin ich ich.



Alter

3 Jahreswechsel
Rang

Unerwünschter
Größe

91cm


In Syrandir seit: 03.09.2015
Bereits 88 Spuren wurden gefunden.

QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP

Entschuldigend warf er Neith einen weiteren Blick zu, die Farbenspiele verengt. Der Dunkle hatte sie nicht abweisen wollen, indem er sich ihrer Nähe entzog. Er wusste, dass er sie wahrscheinlich ebenso häufig nachts belästigte, wie es ihn selbst störte. Doch es war schwer nach zwei Wochen auf der Flucht wieder die Ruhe in Wolfsgestalt zu mimen, auch wenn Alýren genau wusste, dass er hier 'sicher' war. Zumindest so sicher wie ihr Zwei-Wolf-Rudel nun eben sein konnte. Versuchsweise spiegelte er ihr Grinsen, auch wenn es bei ihm eher eine Grimasse wurde. Mist, es ärgerte ihn selbst, dass er so ungewohnt nervös war. Nicht nur, weil er hinter jedem Schatten gleich den Wolf eines verfeindeten Clans erwartete, sondern auch, weil dieses Gebiet ihm so unbekannt bekannt vor kam. Irgendwie wie ein alter Freund, den er zwar niemals wirklich gemocht, aber doch in seinem Kreis willkommen geheißen hatte.

„Das wird sich hoffentlich bald wieder legen.“, versuchte er seinen alten Optimismus wieder aufzunehmen und lies beruhigend die Lauscher nach vorne schnippen. „Wenn wir erst einmal Anschluss gefunden haben, dann sind die Nächte nicht mehr ganz so riskant wie die letzten Tage an ihren Reviergrenzen. Ich kam mir bereits wie ein Eindringling vor, nur weil wir so nah bei dem Rudel gelebt haben.“, gestand er mit einem Schnauben und war überrascht, wie leicht es ihm fiel die dunklen Gedanken zu vertreiben – zumindest für den Moment.

Ein wenig beschwingter reckte sich der dunkle Fang nun auch zu der Bunten, schnaufte ihr einmal entgegen, als könne er so das vorherige Versäumnis wieder gut machen. Und die Nacht. Und die Aufregung, weil er plötzlich verschwunden – und ebenso unerwartet wieder aufgetaucht war. Mit einem Nicken in Richtung des Reviers, dem sie sich stetig näherten, deutete er auf die freie Fläche der Graslandschaft vor ihnen. Erwartungsvoll stockte er einen Moment, als wollte er mit der kurzen Schweigeminuten versuchen Neith dazu zu bringen, dass sie sich und ihn ankündigte, auch wenn es wahrscheinlich seine Aufgabe gewesen wäre. Doch er sagte nichts mehr zu dem Thema, oder schnitt es zumindest nicht bewusst an.

„Ich weiß nicht, wer und was uns dort erwartet. Es ist so lange her, seitdem ich das letzte Mal hier gewesen bin.“, gab er nachdenklich zu. „Wahrscheinlich wäre ich niemals auf die Suche nach diesem Fleckchen Erde gegangen, wenn es nicht unseren Weg geschnitten hätte.“, brummelte er mit sichtlichem Trotz.


(Südwestliche Reviergrenze, Höhe Waldsee | Neith)

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BIN MEIN EIGENER HERZENSTROST
Beuge mich, verkannte mich,
biege mich nach deinem Willen.

Lass mich der sein,
der ich niemals habe sein wollen.

Versenke mich, strecke mich,
verbrenne mich nach deinem Willen.

Lass mich der sein,
den niemand jemals mehr erkennt.

Denn (n)irgendwo bin ich.
GEBRANNT UNTER DEINEN TATEN, ERTRUNKEN ZWISCHEN DEINEN WORTEN.



18.11.2015 20:35 OFFLINE | Email an Alýren Nuril senden SEARCH |
Askey

Lebe deinen Traum...
UND REITE MIT MIR AUF DEN SCHWINGEN AUS GOLD



Alter

4 Jahre
Rang

Gemeinschaft
Größe

81 cm
Charakterbogen

x Traumtänzer x


In Syrandir seit: 27.05.2014
Bereits 69 Spuren wurden gefunden.

QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP

Leise plätscherte der Wasserlauf dahin, sprudelte über seine Pfoten hinweg, als er langsam und vorsichtig in den Bachlauf herein trat und den Kopf zum kühlen Nass hinunter senkte. In der anbrechenden Wärme des Tages tat dem Hellen die Erfrischung gut, klärte seinen Kopf ein wenig. Er schloss die Augen beim Trinken, schlabbte gedankenverloren vor sich hin. Das Leben ging weiter, nahm seinen Lauf, wie der große Fluss durch Syrandir. Vier weitere Wochen gingen ins Land und das Tal wurde mehr und mehr ein weiteres Mal zu seinem Zuhause. Als wäre er nie fort gewesen. Nur das ein oder andere hatte sich verändert und gerade in den letzten Tagen fehlten ihm Silence und Shadow. Die beiden Wölfe, die ihn für kurze Zeit zumindest unter ihre Obhut genommen, die immer ein offenes Ohr hatten und Rat für ihn wussten. Rat, den er jetzt gut gebrauchen konnte.
Rayzen und Sonshitsu hatten sich mit ihrer Familie zum Strand aufgemacht. Der Ort, der mit Abstand zu seinen liebsten Plätzen zählte. Doch Askey hatte es vorgezogen, die entgegengesetzte Richtung einzuschlagen. Obwohl er zumindest Cerui mochte und die Welpen allesamt den Eindruck machten, nicht so sehr nach ihren Eltern zu kommen, hielt er sich lieber noch immer von ihnen fern. Auch Klimt und Neeru hatten sich der Gruppe angeschlossen, aber all das lockte ihn im Moment wenig. Wenn er schlief, verfolgten ihn Bilder von zweiköpfigen Vögeln, von leeren Augenhöhlen und fürchterlichen Schreien. Die Ereignisse wollten nicht aus seinem Kopf verschwinden und er wusste nicht, was er dagegen tun sollte.
Langsam hob Askey das schlanke Haupt, ließ den Blick am Bachlauf entlang in die Ferne schweifen. Auf der anderen Seite des Ufers erhob sich der Wald, die Bäume standen so dicht beieinander, dass der Blick nur wenige Schritt weit ins Unterholz vordringen konnte, bevor die Schatten alles andere schluckten. Auf seiner Seite hingegen erstreckten sich die Wiesen über einige sanfte Erhebungen hinweg. Ein ausgezeichnetes Jagdgebiet für allerlei kleines Getier. Nur war ihm danach auch nicht wirklich zumute.
Die Vorderpfoten noch immer im Bach steckend ließ er sich auf die Hinterläufe sinken, betrachtete versonnen die glitzernde Oberfläche und lauschte auf die Geräusche seiner Umgebung. Das Zwitschern der Vögel, das Zirpen der Zikaden, nur leise und vereinzelt. Und das Plätschern des Flussarms. Plötzlich klappten seine Kiefer zu einem Gähnen auf, er quietschte dabei genüsslich und als seine Schnauze wieder zusammen klappte, schwieg die Welt um ihn herum für einen Augenblick. Seine Rute zuckte kurz belustigt und ein Schmunzeln lag in seinen Honigaugen, während er den Kopf ein wenig schief legte. Der Löwe brüllt und alles schweigt!


[Nordwestlich des Waldsees, am Flussarm | ??]

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Ich träumte von goldenen Schwingen
WAR ICH AM FLIEGEN? WAR DIESER TRAUM REAL? ICH BIN AM LEBEN, TRÄUME IN DER NACHT – ODER TRÄUMTE ICH - HEUTE GESTERN MORGEN - AM TAG? MEINE GOLDENEN SCHWINGEN FANDEN MEIN SELBST, LIESSEN MICH WACHSEN, HALFEN MIR MICH SELBST HIER ZU FINDEN IM GLÜCK. ODER WAR ICH BEREITS VORHER DIESER WOLF DER ICH NUN BIN?

Mein Traum von den goldenen Schwingen,
er kam gestern, heute, morgen und jetzt,
er hatte das Hier, Über und Unter mir besetzt,
Der Traum half das Ich-Selbst zu durch dringen.

Mein Traum von den goldenen Schwingen,
er ließ das Licht nun in mir schweben,
er brachte mir Glück in meinem Leben,
Der Traum ließ Fesseln in mir zerspringen.




19.11.2015 11:51 OFFLINE | MAIL | SEARCH |
Fehu Athar

L eave a light, a light on
In the darkness before the dawn
In the swirling of the storm



Alter

4 MONATE
Rang

WELPE
Größe

54 ZENTIMETER
Charakterbogen

A CROWN LACED IN LIES


In Syrandir seit: 21.05.2014
Bereits 39 Spuren wurden gefunden.

QUOTE | EDIT | REPORT       IP | UP

Fehus Pfoten stolperten vor Aufregung über den rauer werdenden Boden. Die langen Läufe waren in ihrer Wachstumsphase, wo sie recht unproportional zu dem Rest seines Körpers passten. Etwas, das ihm bei den schnellen Schritten unbeholfen aussehen ließ und dem Schwarzen schon den ein oder anderen Fehltritt erlaubt hatte.
Das Geschehen hinter dem Riss und der Verlust der dunklen Fähe, hatten sich bei ihm schon längst in den Hintergrund gestellt. Die vorbeigezogenen Wochen brachten so viel Neues für ihn und seine Geschwister ein. Außerdem hatte sein Vater eine ebenfalls schwarze Fähe mit einer jungen Welpin durch das schimmernde Tor gebracht. Ein Mitbringsel, das ihm mehr Fragen aus dem Fang gelockt hatte, als der Verlust von Scara.

Die Rute wedelte wild, als er flink um seine Mutter umhersprang. Das Köpfchen hielt er hoch, um den Augenblick nicht zu verpassen, in dem Sonshitsu endlich auf der Anhöhe war, damit er ihr über den grauen Fang lecken konnte. Ein Verfangen, das seinen Fokus von dem Weg nahm und ihm mehr Steine vor die Pfoten legte, als dort eigentlich waren.

‚‚Hör‘ ich wa-?‘‘

Grübelnd stoppte er, die gestellte Frage auszuspechen. Seine Ohren schnippten in die Richtung des Horizontes, der vor ihnen lag und der dunkle Prinz erlaubte sich einen der Steine zu nutzen, der ,mit seinen grauen Geschwistern verstreut, in dieser neuen Gegend lag. Anfangs unbeholfen schob er sich mit der Kraft seiner Hinterhand auf einen der Grauen, auf welchem er thronend Überblick gewann.
Bevor er witternd die Schnauze hob, sah er erst noch breit grinsend zu seinen Geschwistern hinunter, ehe er den salzigen Wind erneut an seiner Schnauze kitzeln fühlte. Die großen Fledermausohren klappten in jegliche Richtungen, ehe ein ominöses Rauschen seine Aufmerksamkeit einnahm. Mit breitem Grinsen nickte er seiner Mutter zu, doch noch war er sich nicht sicher, was das war. Auf jeden Fall konnte es sprechen, das war ein Fakt!

‚‚Es kribbelt in meinem Ohr…da spricht etwas zu uns!‘‘, quietschte er optimistisch, während er aufgeregt wedelnd auf dem Stein verharrte. Denn die Sache mit dem Runterkommen, musste er sich nochmal überlegen.


[Auf dem Weg zum Meer - Sonshitsu]

20.11.2015 19:40 OFFLINE | Email an Fehu Athar senden SEARCH |
Raziel



Alter

4 Monate
Rang

Welpe
Größe

45 cm


In Syrandir seit: 28.05.2014
Bereits 38 Spuren wurden gefunden.

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Aufgeregt mit der Rute über den Boden wischend rannte Loki mehr oder weniger durch die ganze Gruppe. Alles war neu und unbekannt und endlich kam er mal aus der unmittelbaren Umgebung des Rudelplatzes weg... so ganz offiziell. Auch wenn er schon das ein oder andere Mal heimlich im Wald herumgestromert war, so weit fort war er bisher nie gewesen. Die Luft war erfüllt von unbekannten Gerüchen, die die Nervosität in dem kleinen Rüden nur noch steigerten. Das Salz in der Luft wurde langsam stärker, je weiter die Gruppe fortschritt. Hechelnd kam der Schwarze neben seinem Vater zum stehen und sprang diesen spielerisch an. Seit der Eskapade mit dem vermaledeiten Riss musste der Kleine sich öfter als sonst vergewissern, dass Rayzen noch da war und es ihm gut ging. Auch wenn er dies mit spielerischem Verhalten verband, fiel es doch ein wenig auf. Doch zu dieser Zeit war es einfach nur die Aufregung, die seinen Welpenkörper nicht zur Ruhe kommen lassen wollte.

"Wie lange dauert es noch? Sind wir bald da? Wie ist das Meer eigentlich? Ist es da wie im Wald oder anders? Gibt es da auch was zu essen? Und gibt es da andere Wölfe?"

Die Fragen prasselten nur so auf den älteren Wolf ein, Lokis Neugier kaum zu zügeln.


[Auf dem Weg zum Meer | Wuselt durch die Gruppe, dann bei Rayzen | Stellt tausend Fragen]

21.11.2015 14:07 OFFLINE | MAIL | SEARCH |
Rayzen Cadeyrn

THE Phoenix*

Gonna need a spark to ignite



Alter

6 Jahre
Rang

König
Größe

96 cm
Charakterbogen

PHÖNIXFEDERN


In Syrandir seit: 12.05.2014
Bereits 32 Spuren wurden gefunden.

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Es lebte sich ein. Es war wirklich sonderbar. Rayzen hatte erwartet, dass das Leben schwierig werden würden, anders. Doch alles in allem verlief es gut und nach dem Schrecken, welchen das fremde Land über sie gebracht hatte, war beinahe wieder Ruhe eingekehrt. Hin und wieder erwischte sich der Rüde dabei, wie er noch immer mit der Zunge über die Lefze fuhr, genau genommen über die Stelle, an der ihn der scharfe Schnabel des riesigen Vogels erwischt hatte. Die Wunde war nach den vier Wochen inzwischen verheilt und der Hüne hatte weit schlimmeres erlebt, als das ihn diese Wunde aus dem Konzept gebracht hätte, dennoch war diese nervige Angewohnheit geblieben.
Auch jetzt, wo er gleichmäßig mit der kleinen Gruppe in Richtung Meer lief, erwischte er sich hin und wieder dabei. Also besann sich der Syrandirwolf darauf, die Umgebung im Auge zu behalten und sich damit abzulenken seine Familie in Sicherheit zu wissen. Die salzige Luft erfüllte bereits seine Nase und auch der Wind hatte ein wenig aufgefrischt, typische Anzeichen für das Meer. Es brachte ihn zum Träumen, wie lange war er schon nicht mehr am Meer gewesen? Es würde ein Widersehen nach sehr langer Zeit werden, vermutlich würde es den großen Wolf nicht weniger erstaunen, als die Welpen.
Apropos Welpen. Grinsend blickte Rayzen zur Seite, als er Loki an sich hochspringen spürte. Spielerisch schnappte er nach dem Ohr des Kleinen, verfehlte jedoch um einen Zentimeter und schnappte in die Luft, während ihn sein Sohn bereits mit fragen bombardierte. Heiser lachte der Leitwolf auf.

“Ganz ruhig, eine Frage nach der anderen, Loki. Ich komm ja schon gar nicht mehr mit.“

Ein sanfter Tadel, doch seine Stimme war liebevoll. Auch er freute sich auf das Meer und konnte die Euphorie des Jungblutes, der noch nicht viel mehr als die Nähe des Rudelplatzes und die Wälder gesehen hatte gut verstehen.

“Riechst du diesen seltsamen Geruch in der Luft? Er deutet darauf hin, dass wir bald beim Meer sind. Dies ist der typische Eigengeruch des Meeres, merke ihn dir gut.“ Erklärte er seine Sohn geduldig und deutete mit der Schnauze in den Wind. “Am Meer gibt es keine Bäume. Der Boden besteht größtenteils aus Gestein. Großen und kleinen Steinen. Wir werden vorsichtig sein müssen, dass ihr in keine Spalte fallt. Aber keine Sorge ich pass schon auf euch auf.“

Er würde nicht zulassen, dass irgendeinem weiteren Wolf Schaden zugefügt wurde. Es wurmte den Cadeyrn noch immer, dass er Scara zurücklassen musste. Er hatte die Fähe weder gut gekannt noch sonderlich gemocht, doch in diesem Moment hatte sie seine Hilfe gebraucht, er hatte sie nicht retten könnte. Zwar hatten sie Cathia und ihre Tochter retten können, doch der Verlust war trotz allem erdrückend gewesen.

“Wie in den Flüssen leben im Meer Fische, mit etwas Glück könnten wir die Möglichkeit erhalten, einige zu fangen, doch nur wenn es uns lässt. Aber da das Meer zu unserem Revier gehört, werden wir wohl kaum auf fremde Wölfe treffen. Und wenn doch,“ er schmunzelte kurz, straffte die Schultern, “nun, dann wird dein alter Herr sie wohl aufmischen müssen, weil sie unaufgefordert in unser Revier eingedrungen sind.“

Er hoffte, dass es nicht dazu kommen würde. Das Rudel war immerhin gerade erst wieder zur Ruhe gekommen.


[Gruppe gen Meer | Loki]

____________________________________________

Then I'll raise you like a phoenix
Hey young blood Doesn't it feel like our time is running out? I'm gonna change you like a remix Then I'll raise you like a phoenix You're wearing our vintage misery No, I think it looked a little better on me I'm gonna change you like a remix Then I'll raise you like a phoenix ;; My songs know what you did in the dark So light 'em up, up, up I'm on fire I've got the scars from tomorrow and I wish you could see

Strike a match and I'll burn you to the ground

21.11.2015 15:16 OFFLINE | Email an Rayzen Cadeyrn senden SEARCH |
Neith



Alter

2 Jahre
Rang

Neuling
Größe

67 cm
Weitere

-
Charakterbogen

Schau mich an


In Syrandir seit: 16.11.2015
Bereits 24 Spuren wurden gefunden.

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Die Bunte schenkte ihm ein mattes Lächeln. Er brauchte sich keinesfalls entschuldigen, doch seine Worten rangen beinahe nach einer Form der Vergebung. Neith hingegen, schien dies beinahe alles gleichgültig zu sein. Hauptsache er war bei ihr! Aber wie sollte sie ihm dies bitte erklären? Die Tage ohne ihn waren müde und leer gewesen, dennoch konnte sie sich nicht vorstellen, dass er jenes verstehen würde. Ihr Empfinden befand sich auf unterschiedlichen Stufen, obgleich sie beide wahrlich bemüht ihre Masken mimen wollten. Als Antwort zu seinen Worte ließ sie ihre Rute seicht von links nach rechts schwenken. Ihr Kopf senkte sich leicht, während sie den Blick zu ihm vermied.

"Du machst dir einfach zu viele Sorgen...Aber wahrscheinlich ist das ein Grund, wieso wir beide soweit gekommen sind..."

Dies glaubte sie definitiv, zumindest sie wäre niemals bis an diese Reviergrenze vorgedrungen. Sie hätte sich vorher irgendwann aufgegeben. Hatte sie dies nicht sowieso schon? Ihr bisschen Seelenheil, welches ihr geblieben war, war abhängig von seinem Dasein. Denn auch wenn sie an die Mutter glaubte, ihr fehlte deren Nähe in dieser Wirklichkeit, nachdem sie nun alles verloren hatte...Sein seichtes Schnaufen erweckte die Fähe und ließ sie zusammen fahren. Ihr zierlicher Körper duckte sich instinktiv und ließ sie ein weiteres Stück kleiner neben diesem Hünen wirken. Während sie zu ihm hinauf schielte, konnte sie seine Erwartung beinahe spüren und mit dieser gar ein Funken Vorfreude. Es würde schon alles gut gehen. Zur Bestärkung nickte sie sich selbst zu und wartete auf das, was kommen mochte. Hingegen ihrer Vorstellung rief der Rüde nun nicht aus und verkündete auch ihr Kommen nicht, obgleich seine Idee gut und rechtens war. Zweifelnd drehte sie den Kopf zu Seite und ließ die Ohren unsicher an ihr Haupt gelegt. Er würde jawohl nicht erwarten..? Es war definitiv nicht ihre Aufgabe, nicht ihrem Rang gebührend in diesem kleinen Gespann. Er konnte sie ja nicht so anders sehen, als sie es selbst tat oder? Vielleicht wollte er ihr auch nur die Chance bieten oder viel wahrscheinlicher! Er hatte es in seiner fahrigen Unruhe einfach schon wieder vergessen. Ja, dies würde passen und so lächelte die Fähe still in sich hinein.

"Wenn du nun hier wieder hergeführt wurdest und du diesen Ort wieder gefunden hast, dann soll dies zur rechten Zeit ein Teil deines Weges sein und vielleicht schließt sich so gar der Kreis und wir können hier verweilen. In deiner alten Heimat. Ist dies nicht ein tröstlicher Gedanke?"

So recht wusste die Fähe natürlich nicht viel über die Vergangenheit von Aly. Nur jene die sie selbst miterlebt hatte, aber der Rüde war bereits ein Zyklus älter als sie und es würde sie nicht wundern, wenn jener Genosse viel mehr erlebt hätte, als er verraten würde. Doch ihr Glaube versprach ihr, alles war rechtens wie es geschah und so versuchte sie ihn aufzumuntern. Mit leicht trippelnden Schritten holte sie den Großen nun auf und überholte ihn gar.

"Komm, du alter Knabe. Lass uns sehen was wir hier finden werden und kündige uns endlich an! Wie du schon sagtest, wir wollen doch nicht als Eindringlinge gelten."

Ungewohnt freimütig verhielt sich die junge Fähe, welche nun erhoben den Kopf in den Himmel reckte und dabei die Umgebung musterte. Aly würde sie so noch erinnern, damals vor allem ihrer Erlebnisse, war sie doch eben eine aus dem Welpenalter herausgewachsene Jungwölfin gewesen.


(Südwestliche Reviergrenze, Höhe Waldsee | Alyren)

21.11.2015 22:12 OFFLINE | SEARCH |
Izzah

KRISTALL . MUTTER
Mein Feuerland, schenk mir eine Heimat. Ich will dein Herz erobern.



Alter

7 Jahre
Rang

Die Gemeinschaft
Größe

75 Zentimeter
Charakterbogen

GLASMUTTER


In Syrandir seit: 27.05.2014
Bereits 27 Spuren wurden gefunden.

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Izzah war zurückgeblieben. Ihr stand nicht im Sinn nach einem langen Marsch zum Strand und von den Welpen wollte sie sich großteils noch fernhalten. Alte Narben mochten zwar verheilt sein, doch sie konnten immer noch aufreißen. Derzeit gab es schon genügend Wunden die noch offen waren, versorgt gehörten. Die weiße Wölfin bettete ihre Schnauzte auf die rechte Vorderpfote und schnaufte. Es fühlte sich an als ob die Hitze noch durch ihre Nase brannte und die schwere Luft ihre Lungen füllte. Der klägliche Laut der schwarzen Fähe und das gekrächzte der riesigen, zweiköpfigen Krähen. Grauen, welches die Rotäugige selbst im Wachzustand noch ein wenig verfolgen wollte, obgleich doch so viel Zeit vergangen war. Viel zu viel davon. Seufzend hob die alte Wölfin dann doch ihren Kopf und schluckte den Schmerz hinunter, richtete ihren rotglühenden Blick gegen Himmel.
Die Sonne war bereits aufgegangen und am Rudelplatz war es weitgehend ruhig. Keine Überraschung, denn neugierige Welpen machten einen Ausflug mitsamt Alphapaar zum Strand, während die Bekümmerten zurückblieben oder das Weite suchten. Izzah genoss die Wärme, die Ruhe und auch ein bisschen die Einsamkeit. Die Fähe legte ihren Kopf wieder zurück auf seinen Platz und wartete einfach ab.


[ Rudelplatz | allein ]

____________________________________________


come stop
your crying
It will be alright


«
Just take my hand hold it tight I will protect you from all around you I will be here don't you cry. For one so small you seem so strong. My arms will hold you keep you safe and warm. This bond between us can't be broken I will be here don't you cry.
»

22.11.2015 02:15 OFFLINE | MAIL | SEARCH |
Alýren Nuril

bin mein eigener Herzenstrost
...WAS WÄRE WENN?
WENN DU MICH HÄTTEST L I E B E N GELEHRT?
WÄREN W I R DANN NOCH EINMAL HIER?

Denn (n)irgendwo bin ich ich.



Alter

3 Jahreswechsel
Rang

Unerwünschter
Größe

91cm


In Syrandir seit: 03.09.2015
Bereits 88 Spuren wurden gefunden.

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Er machte sich zu viele Sorgen? Anstatt Neith fragend anzusehen, schüttelte er nur verneinend den Kopf und legte die Lauscher an. Nein. Er machte sich nicht zu viele Sorgen, auch wenn er dies schon öfter gehört hatte. Es war nur eine gesunde Vorsicht einmal öfter über alles nachzudenken, das hatte Ritus ihm damals gelehrt. Zum Teil verunsichert, die Zähne jedoch knirschend, sah er wieder nach vorne und zuckte überrascht zusammen, als die Bunte ihn überholte und doch tatsächlich einige positive Worte für ihn fand. Oder besser: für sie beide. Fragend legte er im Lauf das Köpfchen schief. So sehr er sich auch anstrengte Neiths Sicht der Welt als seine eigene anzunehmen – und dazu hatte er allen Grund – so fiel es ihm doch von Tag zu Tag schwerer. Alýren hatte einst in Chmuns Engeln gemeint seinen Glauben zu finden, danach in der Mutter selbst. Letzteres hatte sich sogar wirklich bestätigt zu existieren.

„Wer soll uns denn hier her geführt haben?“, fragte er beinahe zynisch und winkelte die Lauscher noch einen Ticken mehr an den Hinterkopf. „Wenn irgendjemand gewollt hätte, dass wir in einem Rudel glücklich werden, dann hätte er oder sie uns das letzte nicht verlieren lassen.“, fügte Alýren etwas weniger hitzig hinzu, um seinen Worten die Schärfe zu nehmen.

Ein Schnauben folgte. Nicht, weil er das Thema beenden wollte, sondern weil er meinte Neiths Antwort bereits zu kennen. Und – bei allen vielleicht oder vielleicht nicht existenten Mächten – er würde sich wünschen eben so ein Vertrauen in eine alles übergreifende Macht zu haben. Das würde das Leben um einiges einfacher gestalten. Vielleicht hätten die beiden sich dann auch nicht anmelden müssen? Weil irgendjemand jemand anderem bereits ins Ohr geflüstert hatte, dass sie kamen? Ha, das wäre dann zumindest ein Beweis.
Mit einem belustigten Seufzen reagierte er auf die Betitelung der Bunten. 'Alt',pah! Bevor er auch schon das Köpfchen hob und nach kurzem Zögern einen recht knappen Ruf absandte, dass sie beide das Revier betreten wollten. Knapp war richtig, so als wenn es Alýren nicht gefallen würde, dass er sich bemerkbar machen musste. Besonders jetzt wo es ihm gelang die Gerüche von Rayzen und Sonshitsu auszublenden, die seit er zurück in dieser Welt war wieder seine Nase beherrschten. Reine Einbildung... Das musste er sich immer wieder in Erinnerung rufen.

„Bist du nun zufrieden?“, brummelte er gespielt vorwurfsvoll, als wäre diese Bitte zu viel verlangt gewesen. Um den Anschluss nicht zu verlieren, beschleunigte er seinen Schritt. „Wenn das Rudel uns nicht einlässt, darfst du mich den Umweg den wir in Kauf nehmen müssen tragen.“


(Südwestliche Reviergrenze, Höhe Waldsee | Neith)

____________________________________________


BIN MEIN EIGENER HERZENSTROST
Beuge mich, verkannte mich,
biege mich nach deinem Willen.

Lass mich der sein,
der ich niemals habe sein wollen.

Versenke mich, strecke mich,
verbrenne mich nach deinem Willen.

Lass mich der sein,
den niemand jemals mehr erkennt.

Denn (n)irgendwo bin ich.
GEBRANNT UNTER DEINEN TATEN, ERTRUNKEN ZWISCHEN DEINEN WORTEN.



24.11.2015 10:51 OFFLINE | Email an Alýren Nuril senden SEARCH |
Aillis Ayoril

blossom by blossom
the spring begins



Alter

4 Monate
Rang

Welpe
Größe

Zwerg
Charakterbogen

Pusteblume


In Syrandir seit: 15.05.2014
Bereits 66 Spuren wurden gefunden.

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Die kleine Fähe wusste nicht so recht, was sie von diesem Ausflug halten sollte. Grundsätzlich stand sie allem Fremden eher misstrauisch gegenüber, aber ihre Eltern und nicht zuletzt auch Neeru hatten ihr dieses Abenteuer letztendlich doch noch mit ihren Erzählungen schmackhaft gemacht. Noch konnte sie sich nicht wirklich vorstellen, was ein ‚Mehr‘ war. Sie wusste nur, dass es blau und schön und wild war. Und dass es wohl unendlich groß sein sollte, auch wenn sie mit dieser Größenangabe wiederum nicht besonders viel anfangen konnte. Wie weit war unendlich? Bestimmt hatten sie auch ein bisschen übertrieben.
Scara vermisste sie hingegen nicht. Sie hatte die schwarze Fähe kaum gekannt und noch dazu war sie ihr auch nicht besonders sympathisch gewesen. Sie war einfach zu ruppig und zu laut für ihren Geschmack gewesen. Das hieß wiederum nicht, dass sie ihr so ein Schicksal gegönnt hätte, aber sie wusste eben auch gar nicht so wirklich, was jenseits des Weltentores überhaupt geschehen war. Nur, dass Scara nie mehr wieder kommen würde, das wusste sie. Dafür waren Andere gekommen, die ihr zunächst allerdings genauso unheimlich waren. Nach und nach fasste sie allerdings zumindest insofern Vertrauen, als dass ihr wohl niemand etwas tun würde. Aber gerade in der ersten Zeit hatte sie die Fremden vorsichtshalber lieber aus sicherer Entfernung beobachtet. Sie war schnell zu dem Schluss gelangt, dass sie tatsächlich anders waren, aber sie war sich noch nicht ganz sicher, ob das nun gut oder schlecht war.
Jetzt gerade hatte sie aber keine Zeit, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, denn einer ihrer Brüder forderte fröhlich ihre Aufmerksamkeit ein. Ihre Ohren flippten unsicher, aber seine gute Laune war ansteckend und so begann auch ihre dünne Rute automatisch zu wedeln. Jetzt hob auch Aillis den Kopf und schnupperte vorsichtig. Und sie roch tatsächlich … irgendwas. Irritiert zog sie das Näschen kraus und nieste dann kräftig.

„Ja, es riecht nach … nach Regen. Und nach Neeru, wenn er nass ist“, befand sie schließlich ein wenig zögerlich.

Okay, nach Neeru roch es vielleicht auch nur, weil er unmittelbar hinter ihnen ging, aber besser konnte sie diesen seltsamen Geruch eben nicht beschreiben. Bei Ceruis ungestümem Rempler schwankte die kleine Fähe unterdessen zwar bedrohlich, ließ sich dadurch aber kaum aus dem Tritt bringen. Daran war sie schließlich längst gewohnt!

[Richtung Strand | Cerui, dahinter Neeru]

25.11.2015 17:18 OFFLINE | MAIL | SEARCH |
Ilyn



Alter

4 Jahre
Rang

Fremde
Größe

82 Zentimeter
Charakterbogen

Spreng die Ketten!


In Syrandir seit: 16.06.2015
Bereits 41 Spuren wurden gefunden.

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Einige Zeit verweilte Ilyn nun schon in den Reihen der Silent Hunters. Zu einigen von ihnen hatte sie bisweilen eine oberflächliche Bekanntschaft eingegangen, während andere ihr noch nahezu fremd waren. Auch, wenn es jedem Funken ihrer neugierigen Art widersprach, hatte sie sich zurück gehalten und nur mit denjenigen kommuniziert, die auf sie zugegangen waren und den Kontakt wollten. Gerade bei den Welpen hatte sie da Vorsicht walten lassen, denn der Rat, der Neeru Sérinek ihr gegeben hatte, war nicht sinnlos gesprochen gewesen. Ilyn hatte sich gehütet den Welpen auch nur irgendetwas zu tun, was nicht im Sinne der Alphas gewesen wäre. Gerade bei den Kleinsten war das Risiko einfach zu groß.
Sie selbst hatte sich – abgesehen von einigen Befremdlichkeiten – weitestgehend eingelebt und mit der Tatsache abgefunden, dass sie nun hier, in Syrandir lebte. Der Wille zu einem anderen Ort zurück zu kehren war nicht vorhanden, auch wenn noch ein Stückchen fehlte, um sich bei den Silent Hunters endgültig heimisch zu fühlen. Doch darüber machte sie sich keine Sorgen. Die Zeit würde die Bande zwischen ihr und dem Rudel stärken und früher oder später standen die Chancen vielleicht gut auch hier wahrhafte Freunde zu finden.

Heute jedoch sollte das keine Eile haben. Die Anspannung, die nach den Ereignissen des Risses über dem Rudel gelegen hatte, waren an diesem Tag kaum zu spüren. Zumindest redete sich Ilyn dies ein, da die Rudelführung mit den Welpen einen Ausflug zum Strand machte. Das sorgte in der Fähe dafür sich den Kopf ein wenig frei zu machen und nicht darüber zu grübeln, was auf der anderen Seite des Risses geschehen war. Sie hatte sich bisher nicht getraut jemanden zu fragen, der auf der anderen Seite gewesen war. Das stand einfach nicht in ihrem Recht. Zumal diejenigen, die dort gewesen waren irgendwie verstört und bedrückt wirkten. Irgendetwas Schlimmes musste dort geschehen sein.
Doch wie schon behauptet, wollte Ilyn sich an diesem sonnig warmen Tag keine Gedanken darüber machen. Sie lag am Rand des Waldsees, unweit des Rudelplatzes und ließ sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Das sanfte Rauschen des Blätterdachs ließ sie beinahe in eine andere Welt eintauchen. Ihre Augen waren geschlossen und sie döste vor sich hin, genoss den Augenblick, der sich ihr bot. Zumindest hatte sie das getan, seit der Trupp um die Welpen aufgebrochen war. Nun war sie des Träumens leid und durstig noch dazu. Langsam erhob sie sich, streckte sich und trank in ausgiebigen Schlücken, nur um sich danach wieder hinzusetzen. Ihr Blick fiel auf den Rudelplatz, der weniger Leben zeigte als sonst. Die meisten Rudelmitglieder waren ja mittlerweile auch schon auf private Streifzüge gegangen. Und sie? Was sollte sie mit ihrem Tag anfangen?


{ Rand des Waldsees, etwas nördlich des Rudelplatzes, allein }

25.11.2015 17:52 OFFLINE | MAIL | SEARCH |
Ivari Celeste

Carried away by a
moonlight shadow



Alter

5 Monate.
Rang

Fremde.
Größe

63 Zentimeter.
Weitere

Talesín
Charakterbogen

washed away


In Syrandir seit: 23.05.2015
Bereits 19 Spuren wurden gefunden.

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Iyani fühlte sich schon ein bisschen seltsam. Natürlich hatte sie das Angebot, zum Meer zu gehen, mit großen Augen angenommen. Auch wenn ihre Pfoten dabei ein wenig gezittert haben. Genauso wie bei dem Abschied von ihrer Mutter, die sie mit aufgeregtem Atem noch aus der Ferne angelächelt hatte. Nun war sie ganz allein. Naja, allein war relativ. Eigentlich war sie mitten in dieser Gruppe aus teils wuselnden, teils hüpfenden Pfotenkugeln, angeführt von den beiden riesigen, furchteinflößenden Alphawölfen. Soviel wusste Iyani schon! Das hatte sie auch mit offenem Maul realisiert. Der riesige, dunkle Wolf, der ihre Mutter und sie gerettet hatte, war der Anführer. Und die Wölfin an seiner Seite die Anführerin. Sie beide strahlten solch eine Macht aus, dass Iyani ganz bange dabei wurde, sich so deren Familienausflug anzuschließen. Dabei hielt sie, vor Nervosität, Angst und Unsicherheit, sichtlich Abstand zu dem geschlossenen Kreis der Welpen. Schon seitdem sie sich entschlossen hatten, sich dem Rudel anzuschließen, war Iyani stets mit scheuem Blick in der Ferne geblieben. Sie hatte sich nicht getraut, sich den Welpen zu nähern. Unter anderem weil sie so eine perfekte Familie waren! Zwei Alphas, die ihre Welpen aufziehen konnten, ganz ohne Verluste und Tod. Iyani hatte so viel Respekt. Die Melierte fühlte sich gar, als wäre sie ein Schandfleck, der es nicht wagen durfte, sich diesen gesegneten Welpen zu nähern. Auch die aufmunternden Worte ihrer Mutter konnten ihr nicht dabei helfen, sich aus ihrem Angstzustand herauszubewegen, auf mögliche Spielgefährten und Freundschaften zu. Schließlich war sie nicht einmal so klein wie die anderen, sie könnte ihnen wehtun, sie verletzen, durch ein Unglück oder ähnlichem...

Iyanis Gedanken kreisten um ihren Versuch, sich den anderen so offen wie möglich anzuschließen, auch wenn dabei ihre Beine weich wurden und ihre Kehle ganz trocken. Viel zu schüchtern. Sie musste doch aussehen wie ein dummer Wolf, mit ihrer merkwürdigen, schwächlichen Art. Sie war wie ein Eindringling. Dabei lenkte sich die Celene immer wieder durch die Natur ab, durch die sie schritten, und besann sich immer wieder auf die Vorfreude, tatsächlich das Meer sehen zu dürfen! Das hatte sie mit Mama noch nie getan. Eigentlich ein Anlass, ihre Angst hinter sich zu lassen. Doch dann sah sie schon, wie die anderen fröhlich und sorglos miteinander interagierten, und wieder legte sich der Schleier der Selbstzweifel über sie. Schon die ganze Zeit war sie langsamer gegangen als die anderen, hatte sich als Schlusslicht erwiesen, und gehofft, niemand würde es bemerken. Es wäre ihr peinlich gewesen. Ja, sie schämte sich dafür, sich so komisch zu fühlen. Dabei wollte sie doch nur dazugehören! Irgendwie, auch wenn sie es nicht konnte. Das blasse Blau wurde trüber und trüber, bis Iyani ganz tief atmen musste, um sich zu beruhigen. Sie wollte kein Schwächling sein. Sie war Gast in diesem neuen Rudel, und sie musste ein gutes Bild abgeben, nicht wahr?
Iyani registrierte, in der Hoffnung, sich beruhigen zu können, die Gliederung des Lauftrupps. Ganz vorne konnte sie die dunklen Riesen erkennen. Mama und Papa von den Welpen. Und dann, da waren sie. Die kleinen Fellknäule. So verletzlich. Und so lebendig. So war sie als Kleine nicht gewesen, stellte Iyani mit trockenem Maul fest. Dann ließ sie den stählernen Blick weiter über die Gruppe schweifen. Da war ein Gelbauge, ein Grünauge - Zwei komisch braune Augen für einen Rüden, warmes Braun für eine Fähe. Gerade die Fähe strahlte solch eine Anmut aus, dass Iyani ganz beeindruckt war, sogar wenn sie sie reden hörte. Eine so schöne Stimme. Und dann, hinter sich, wusste die Mondtochter zwei andere große Wölfe. Sie waren beide Rüden, hatten meliertes Fell. Doch mehr wusste sie nicht. Ihr war nicht ganz wohl dabei, sie im Rücken zu haben - Selbst wenn sie ihnen nichts Böses unterstellen wollte. Aber ihre Panik befehligte ihr, immer nervöser umherzurumpeln, dabei wollte sie nicht einmal auffallen.

Das Einzige, was sie mit dieser Gruppe verbinden konnte, war das Braunauge. Er war ihr irgendwie aufgefallen. Die Celene wusste nicht ganz, ob sie es sich eingebildet hatte - Doch in manchen Momenten schien das junge Augenpaar auf ihr gelegen zu sein. Und jedes Mal, wenn sie genauer nachforschen wollte, hatte sich sein Blick schon wieder abgewendet. Das machte Iyani wirklich nervös. Mochte er sie nicht? Sah sie komisch aus? Mittlerweile traute sie sich gar nicht mehr, in dessen Richtung zu schauen, aus Sorge, es könnte wieder passieren. Doch als sie dieses Mal durch das Gewusel starrte, da fing sich der Fokus ihrer eisigen Spiegel unwillkürlich auf der Gestalt des dunkel befellten Rüden. Irgendwie konnte sie nicht wegschauen. Es war ein ganz neues Gefühl für sie, jemanden so zu beobachten. Eigentlich seltsam - Sie beobachtete immer viel. Aber dieses Mal war es anders. Es war fast wie eine geheime, schamvolle Lust, in der sie irgendwie Freude fand. Die grauen Augen folgten dem kleinen Körper dabei, wie er mit unbändigem Elan durch die Menge tobte, seinen Vater ansprang und scheinbar etwas äußerte. Augenblick realisierte die Celene, wie ihr Körper sich beruhigte, nur weil sie einen Fokus gefunden hatte, der ihr ihre Angst ein wenig nahm. Gefühlte hundert Atemzüge später ruhte die unglückliche Miene noch immer auf dem Braunauge. Der Gedanke, dass er jemals zu ihr zurückblicken würde, war praktisch nonexistent. Dafür schien besagter Wolf viel zu vertieft in das Gespräch.

{Weg zum Meer; Schlusslicht der Welpen; vor Klimt und Neeru | Beobachtet traurig Loki}

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Ivari Celeste am 25.11.2015 20:40.

25.11.2015 19:52 OFFLINE | MAIL | SEARCH |
Sonshitsu

Angels, they fall first

B u t I' m S t i l l H e r e



Alter

6 Jahre
Rang

Königin
Größe

90 cm
Charakterbogen

The Rest is Silence


In Syrandir seit: 12.05.2014
Bereits 68 Spuren wurden gefunden.

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Die Ohren der dunklen Fähe zuckten leicht durch die wärmer werdende Luft, während sie ihren schwarzen Sohn aus den Augenwinkeln beobachtete. Ihre Rute schwang nur einmal sachte durch die Luft, als Fehu um sie herum sprang und bei seinen Worten stellte Sonshitsu die dunklen Ohren aufmerksam auf. Aber noch bevor er seine Frage zu Ende gestellt hatte, stockte der junge Rüde und schien im nächsten Moment zu verstehen, was sie gemeint hatte. Er nutzte seine Ohren, lauschte. Das Rauschen des Meeres wurde immer deutlicher, und Sonshitsu wäre enttäuscht gewesen, wenn der Schwarze nichts davon wahr genommen hätte. Mit ruhiger Miene beobachtete die große Fähe wie Fehu auf einen der größeren Steine sprang, sich umblickte.
Sonshitsu gab ihm noch einige Momente Zeit, beobachtete still, wie er zu seinen Geschwistern blickte und sich schließlich wieder dem widmete, das die Ohren der dunklen Fähe aufmerksam hin und her wandern ließ. Auch Fehu schien zu verstehen, er witterte und lauschte. Anerkennend nickte die dunkle Fähe, lächelte dem jungen Wolf dabei sachte entgegen. Je älter sie wurden, desto mehr mussten sie sich auf ihre Sinne verlassen und Sonshitsu hatte keinerlei Zweifel dass Fehu das schnell im Griff haben würde. Allein dafür war dieser Ausflug perfekt.

Das, was du da hörst ist unser Ziel. Das ist das Meer, der Rauschen der Wellen, die an den Steinen brechen.“

Die dunkle Fähe blieb einen Moment stehen, beobachtete weiter den dunklen Rüden. Sie war auf die Reaktionen ihrer Welpen gespannt, und besonders Aillis wollte sie in ihrer Nähe wissen.
All diese Gedanken waren vergessen, als ein Heulen, wenn auch kurz, an ihre Ohren drang. Ruckartig riss die dunkle Fähe den Kopf herum, blickte auf den Weg zurück. Die Stimme war zu weit weg gewesen, es würde also kein Wolf gleich zu ihnen aufschließen. Aber... sie konnte nicht ganz verarbeiten, dass sie diese Stimme kannte. Sie war ihr nahezu vertraut. Damit stellte sich das Fell in ihrem Nacken deutlich auf. Sie wollte nicht von der Seite ihrer Welpen weichen, aber alles in ihr wehrte sich, an diesem Ort zu bleiben. Alýren. Er war hier, hier, wo er geboren worden war. Bei seinen Eltern – die beide tot sein sollten. Sonshitsu hab sich selbst nicht viel Zeit zu überlegen, hob damit kurz den Blick zu Fehu.

Bleib beim Rudel und pass auf, dass deine Geschwister bei euch bleiben.“

Nur noch einen Herzschlag verharrte die Dunkle, richtete sich dann herum und warf auch Ráyzen einen kurzen Blick zu. Sie wollte das klären – und in ihr stieg zunehmend die Anspannung. Ihr Sohn war hier... Und wenn er sicher über ihren Anblick verwirrt sein würde... was würde er davon halten, dass sein genauso lebendig war, wie sie selbst? Ein leises Grollen drang über ihre Lefzen, als die gelben Augen sich wieder auf den Weg legten, die sie hierher geführt hatte.

Passt auf die Welpen auf.“

Ohne zum Rudel zu blicken richtete sie die Stimme an alle Anwesenden, in ihrer Stimme lag deutlich, das alles andere Konsequenzen haben würde. Und ohne sich noch einmal umzuwenden setzte die dunkle Fähe sich in Bewegung, lief mit schnellen Pfoten über den Boden, der wieder weicher wurde. Er war wieder hier. Und sie fühlte keinerlei Freude über diese Rückkehr in sich aufkommen.


[Auf dem Weg zum Strand – Dann allein auf dem Rückweg]

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Hey Brother, there’s an endless Road to re-discover
______________________

26.11.2015 17:47 OFFLINE | MAIL | HOMEPAGE SEARCH |
Cerui Imey

+ evergreen +
That life shall be bound



Alter

4 MONATE
Rang

WELPE
Größe

SPRIEßT IN DIE HÖH
Charakterbogen

the smell after rain


In Syrandir seit: 27.05.2014
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Cerui fühlte sich pudelwohl in seiner Haut. Er konnte alle seine Geschwister und seine Eltern sehen und wusste, dass er Klimt im Rücken hatte, der alles gut im Auge behielt. Er fuhr erschrocken zusammen, als seine Schwester plötzlich laut aufnieste - und wurde dadurch auch auf ihr leichtes Schwanken aufmerksam. Da war er wohl mal wieder etwas zu übereifrig gewesen. Um es wieder gut zu machen, schleckte er ihr über die Schnauze.

"'Tschuldige.", meinte er mit einem breiten Grinsen. "Und ja genau! Ich habe gehört, da ist ganz viel Wasser! Deswegen riecht es wahrscheinlich so ähnlich, auch wenn nicht ganz genauso...wie Neeru? Meinst du?"

Das fand er seltsam! Seine Stimme verlor sich in gedankenverlorenen Grummeln und er blickte mit gerunzelter Stirn über seine Schulter zurück zu Neeru. Meinte Aillis, dass nur Neerus Pelz so roch, wenn er nass war? War Neeru dann irgendetwas besonderes, so wie Askey ein Schneckenwolf war? Ein Meerwolf vielleicht? Der Gedanke kam Cerui aber sehr doof vor und so ließ er ihn lieber unausgesprochen. Sein Blick streifte aber eine andere Gestalt - kleiner als all die Großen aber größer als er und seine Geschwister. Er betrachtete Iyani kurz mit einem prüfenden Blick - er war neugierig auf sie, wusste aber zugleich nicht ganz wie er sie einordnen sollte. Sie war ihnen irgendwie immer aus dem Weg gegangen - wollte sie denn nicht spielen und toben und Abenteuer erleben? Und sie kam von jenseits dieser Flimmerrisse! Vielleicht war sie ja ein bisschen so wie Aillis und hatte es nicht so mit Fremden... Neugierig folgte er ihrem Blick nach vorne, konnte aber nicht entscheiden ob sie nun Fehu und seine Mama, oder seinen Papa und Loki betrachtete. Auf jeden Fall entschloss er sich, einfach mal nett zu sein und zu grüßen. So gehörte sich das doch!

"Hallo.", meinte er also nur und gab ihr ein kleines Lächeln.

Dann ertönte irgendwoher ein langgezogenes Geräusch - ein Heulen! Der kleine Welpe erstarrte für einen Moment und sein Blick huschte zu seiner Mutter an der Spitze und dann hinüber zu Aillis. Och nö! Wenn jetzt Fremde kamen, dann müsste entweder Mama oder Papa los um sie einzusammeln oder wegzuschicken - ja nachdem. Und er hatte sich so gefreut, dass sie alle zusammen gingen! Er rückte etwas näher an Aillis heran.

"Keine Sorge.", meinte er zu ihr. "Der.... Der ist bestimmt ganz weit weg und Mama..." Sein Blick wanderte wieder zu ihr, sah wie sie einige letzte Befehle erteilte und sich dann zum Gehen wand. "Mama kümmert sich drum."

So halb sagte er es auch nur, um sich selbst davon zu versichern und sich daran zu erinnern, dass es die Pflicht seiner Mutter als Alpha war, sich darum zu kümmern. Auch wenn er es viel lieber gehabt hätte, dass sie blieb und mit ihnen zusammen das Meer anschaute. Ein kleiner Seufzer entfuhr dem Melierten. Wieso mussten genau zu solchen Zeitpunkten doofe Rudelanführerpflichten in die Quere kommen?


{ Richtung Strand | Aillis | dahinter Iyani & Neeru }

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bright like a dying star
wild eyes forever, built to punish and persuade
I WANNA GO TO BED WITH ARMS AROUND ME BUT WAKE UP ON MY OWN RETEND THAT I'M STILL SLEEPING TIL' YOU GO HOME. OH I CAN'T LOOK AT YOU THIS MORNING I WANNA GO TO BED WIT
I SHOULD PROBABLY HAVE A SIGN THAT SAYS 'LEAVE RIGHT NOW OR QUICKER' YOU'VE OVERSTAYED YOUR TIME AND IT'S DIFFERENT NOW IT'S MORNING AND I CAN'T FACE YOUR SMILE I SHOULD PROBABLY HAVE A SIGN THAT SAYS 'LEAVE RIGHT NOW OR QUICKER' YOU'VE OVERSTAYED YOUR TIME AND IT'S DIFFERENT NOW IT'S MORNING AND I CAN'T FACE YOUR SMILE

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Cerui Imey am 26.11.2015 22:16.

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